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Praxistipp:  Entscheiden in der Multi-Optionsgesellschaft

Ziel:  Entscheidungen treffen


Wollen Sie unbegrenzte Möglichkeiten?
Vorsicht bei der Antwort.
Noch haben Sie nur zwei Wahlmöglichkeiten.
Ja / Nein

Wählen Sie Ja, so werden Ihre Möglichkeiten anschließend unendlich.
Es gibt immer noch eine Option und dann noch eine.
Gleichzeitig haben Sie einen mächtigen Begleiter.
- Den Zweifel -

Gut, Sie brauchen also einfach mehr Informationen, um sicher entscheiden zu können.
Wann haben Sie ausreichend und ausreichend eindeutige Informationen?

Zweifel - Verzweiflung - Angst vor dem Fehler, dem Scheitern - Verbrennen auf dem Scheiter-Haufen.

Populisten, Menschenfänger reduzieren deshalb für uns die Wahlmöglichkeiten.
Ja-Nein, rein-raus, gut-böse, richtig-falsch.
Ganz Große erklären uns die Dinge als alternativlos - "Du musst dein Gehirn und deine Psyche nicht belasten. Vertraue mir."

Wissenschaftler behaupten, dass wir uns bis zu 100.000 mal am Tag entscheiden.
Wie schaffen wir das?
99.500 Entscheidungen fallen automatisch, als Gewohnheit oder Routine. Von den restlichen 500 Entscheidungen fallen 450 "mit dem Bauch". Nur bei 50 kommen wir ins Grübeln.
Je nach eigener Verfassung machen wir uns ans Werk oder aber wir wählen einen der vielen Vermeidungs-Ausgänge.

Entscheiden in Krisensituationen, unter Zeitdruck, mit dem Damoklesschwert über unserem Haupt sind die Ereignisse, die uns manchmal oder häufig ver-zweifeln lassen.

Machen Sie sich bewusst: Sie können nicht nicht entscheiden.
1. Sie entscheiden, etwas zu ändern - aktiv zu werden.
2. Sie entscheiden, nicht zu entscheiden. Die Dinge (noch eine Weile) laufen zu lassen.
3. Sie entscheiden, dass andere für Sie entscheiden.
Es ist auf jeden Fall Ihre Entscheidung.

 

Die gute Botschaft am Schluss - Sie können das lernen. Fangen Sie an.