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Praxistipp:  Glück und Dankbarkeit

 

Ziel:  Glück

 

Wer ist glücklicher: Der Schenker oder der Beschenkte?

 

Die Zeitgeist-Antwort: „Das kommt darauf an.“

 

Worauf kommt es denn an?
Ob das Geschenk erwünscht oder erwartet war?
Ob es angemessen ist?
Wie hoch der wirtschaftliche oder ideelle Wert ist?
Oder ist es die Freiwilligkeit, ob also mit dem Herzen geschenkt wurde?

 

Die Wissenschaft hat eine Antwort.
Es ist die Dankbarkeit, mit der ich schenken darf und kann.
Es ist aber auch Dankbarkeit, dass ich beschenkt werde.

 

Wir alle kennen mindestens einen Menschen, der alles als selbstverständlich ansieht. Warum also dankbar sein? Diese Menschen sind eher enttäuscht, wenn sie nicht bedacht werden.

 

Ebenso kennen wir Menschen, die schenken, weil das erwartet wird. Wenn Sie selbst schon in der Situation waren, wissen Sie, dass das überhaupt kein schönes Gefühl auslöst.

 

Nun kann ich andere Menschen nicht ändern, aber ich kann bei mir beginnen.

 

-        Wenn Ihnen jemand zuhört, schenkt er Ihnen Zeit. Seien Sie dankbar und zeigen Sie Dankbarkeit. Bedanken Sie sich.

 

-        Wenn Sie zuhören, so verbringt jemand Zeit mit Ihnen und tritt in Kontakt. Seien Sie dankbar und zeigen Sie Dankbarkeit.

 

-        Seien Sie dankbar für alltägliche Ereignisse. Wann immer Sie etwas hören, riechen, schmecken oder fühlen. Sonnenstrahlen, Kälte, Wind, Vogelgezwitscher, selbst Straßenlärm.

 

Spätestens wenn wir einsam sind und uns niemand mehr „stört“, wenn unsere Augen und das Gehör nachlassen, der Geschmacks- oder Geruchssinn uns verlässt, wissen wir, wie dankbar die Anderen sein sollten, die das noch alles können.

 

Leben Sie es vor. Dankbarkeit macht glücklich. Dankbarkeit steckt an. – Vielleicht das größte Geschenk, dass Sie zu Weihnachten bekommen und geben können.